GEBURTSTRAUMA

   HYPNOSE IM WOCHENBETT  

   ERFOLGSGESCHICHTE  
Eine   junge   Mutter,   hatte   grosse   Angst   vor   der   Geburt,   weil ihre     Mutter,     Grossmutter     und     viele     in     ihrem     Umfeld Kaiserschnittgeburten     oder     sonstige     schwere     Geburten hatten   und   ihr   dies   sehr   genau   erzählt   hatten,   und   es   so   klar war,   dass   sie   auch   einen   Kaiserschnitt   haben   werde.   Sie kam   in   der   32.   SSW   zu   mir,   zu   diesem   Zeitpunkt   mache   ich aber   keine   analytische   Hypnose   mehr,   das   Kind   könnte   die Ängste   mit   übernehmen.   Denn   zu   diesem   Zeitpunkt   nimmt das    Kind    die    Emotionen    der    Mutter    bereits    wahr    und    im Unterbewusstsein    entstehen    schon    die    ersten    Prägungen. Aber   es   gibt   da   noch   andere   Möglichkeiten   an   Ängsten   zu arbeiten.   Wir   waren   sehr   gut   vorangekommen,   so   weit,   dass sie   überzeugt   war,   dass   sie   diese   „Ahnenlinie“   durchbrechen würde   und   eine   normale   Geburt   haben   werde.   Die   Ärztin   riet ihr   aber   zum   Kaiserschnitt,   da   sie   noch   sehr   jung   war   gerade 18   Jahre   alt   und   zu   grosse   Angst   hatte.   Medizinisch   stand aber   nichts   im   Weg   für   eine   normale   Geburt.   Da   kam   aber doch    die    Hiobsbotschaft,    das    Kind    hatte    sich    in    der    36. Woche    noch    nicht    gedreht.   Anfangs    war    sie    sehr    traurig. Aber   sie   glaubte,   dass   es   möglich   sein   würde,   dass   sich   das Kind   noch   drehen   würde.   Sie   arbeitete   dann   intensiv   mit   dem Kind,   sprach   mit   ihm,   zeigte   ihm   den   Weg   wie   es   sich   drehen könnte.   Wir   übten   das   während   der   Hypnose   und   es   half,   es drehte    sich    nach    zwei    Tagen    in    der    Nacht.    Das    sind Erlebnisse,   wir   wissen   nicht,   wäre   das   ohnehin   geschehen oder   war   es   der   Verdienst   der   Hypnose.   Aber   es   stärkte   die junge   Frau   ungemein   und   aus   der   eher   ängstlichen      jungen Frau   wurde   eine   selbstbewusste   starke   Frau.   Sie   war   jetzt bereit     für     die     Geburt.     Sie     hatte     ihren     Geburtsablauf verinnerlicht.   Sie   wusste   der   Schmerzen,   wir   haben   das   nicht bagatellisiert,   jede   Frau   empfindet   die   Schmerzen   anders. Aber   sie   hat   gelernt   sich   darauf   einzulassen,   etwas   damit   zu machen   und   es   nicht   einfach   über   sich   ergehen   zu   lassen. Sie   hatte   sich   alles   aufgeschrieben,   wie   sie   es   sich   vorstellte, wann   in   die   Badewanne,   wann   evtl.   Schmerzmittel,   wie   man sie   ansprechen   konnte   während   der   Selbsthypnose.   Musik, gedämpftes   Licht.   Sie   hat   das   vorgängig   mit   der   Hebamme und   dem Arzt   besprochen,   eben   selbstbestimmt.   Es   gab   aber auch   den   Plan   B.   Der   war   aber   fiktiv   in   einem   Aktenschrank eingeschlossen   und   kam   nur   im   äussersten   Notfall   zum   Zug. Sie     konnte     während     der     Geburt     alles     umsetzen,     die Schmerzen   waren   erträglich,   es   war   für   eine   erste   Geburt, eine    sanfte    schnelle    Geburt,    ohne    Komplikationen    und Dammschnitt.   Sie   war   sehr   zufrieden   und   glücklich   es   so   gut geschafft   zu   haben.   Man   muss   auch   sagen,   sie   hat   einen tollen    Partner,    der    sie    super    unterstützte.    Sie    waren    ein Team.   Und   für   dieses   Jahr   ist   schon   das   zweite   Kindlein unterwegs.   Es   gibt   immer   wieder   wunderbare   Geschich-ten. Und ich bin dankbar daran Teil nehmen zu dürfen.
Im   Wochenbett   bietet   sich   die   Möglichkeit   längerfristig   mit den   Klientinnen   zu   arbeiten   und   diese   auch   im   Rahmen der     Wochenbettbetreuung     zu     begleiten.     In     diesem Wahlmodul     geht     es     darum     die     Hypnosetechniken spezifisch    im    Wochenbett    anzuwenden    und    die    Frau somit weiterhin unterstützend begleiten zu können. Techniken    zu    aktuellen    Themen    im    Wochenbett    wie Bonding,        Stillen,        und        Aufarbeitung        negativer Geburtserfahrungen. Gelegentlich   zeigen   Frauen   nach   einer   Geburt   depressive Symptome   –   die   sogenannte   Wochenbettdepression   auch Baby-Blues genannt. Es    gibt    verschiedene   Aspekte,    die    eine    Rolle    bei    der Entstehung   einer   Wochenbettdepression   spielen,   so   z.B. hormonelle    Faktoren,    Umwelteinflüsse    und    die    innere Einstellung. Eine    Tiefenentspannung    hilft,    die    negativen    Einflüsse durch   die   Umwelt   sowie   einen   negativen   inneren   Dialog zu   vermeiden   und   wirkt   so   einer   Wochenbettdepression prophylaktisch entgegen. Die    Hypnose    ist    vor,    während    und    auch    nach    der Schwangerschaft    eine    wunderbare    Unterstützung:    Bei Kinderwunsch,       Schwangerschaftsübelkeit,       Rauchen- twöhnung           während           der           Schwangerschaft, Schlafstörungen,    Ängste,    Geburtsvorbereitung    und    bei Babyblues im Wochenbett.
TERMIN VEREINBAREN
WICHTIG IST NUN, DIESE ERFAHRUNG MÖGLICHST SCHNELL UND SANFT AUFZULÖSEN.
NICHT IMMER VERLÄUFT EINE GEBURT IDEAL.
Nicht    jede    Frau    erinnert    sich    gerne    an    die    Geburt    ihres Kindes.   Ein   Geburtstrauma   ist   leider   immer   noch   ein   Tabu Thema.   Betroffene   erfahren   in   ihrer   Umgebung   meist   wenig Verständnis   oder   werden   nicht   ernstgenommen.   Für   ein   Kind und    seine    Mutter    kann    ein    schwerer    Anfang,    also    eine schwere     Geburt,     belastend     sein.     Ob     eine     Geburt     als bewegend,   enttäuschend   oder   traumatisierend   erlebt   wurde, kann    man    nur        selber    beurteilen.    Nicht    jede    schwierige Geburt   löst   eine   traumatische   Reaktion   aus   und   eine   aus Hebammensicht    „normale“    Geburt    kann    für    eine    Frau    ein schreckliches Erlebnis sein. Zunächst    können    die    Gefühle    noch    gar    nicht    eingeordnet werden.   Es   kommt   zu   diffusen   Gefühlen   wie   Schuld,   Scham oder   Wut.   Die   eine   Mutter   ist   wütend   auf   sich   selbst,   weil   sie glaubt,   versagt   zu   haben.   Eine   andere   Frau   ist   ärgerlich   auf die    Geburtshelfer.    Ist    die    Mutter    auf    das    Neugeborene wütend,   verwirrt   sie   das   zusätzlich. Allen   Frauen   gemeinsam ist,   dass   sie   das   Gefühl   haben,   etwas   Bedeutsames   verloren zu   haben.   In   den   ersten   Wochen   nach   der   Geburt   spüren viele   Mütter,   dass   sie   körperlich   und   gedanklich   nicht   zur Ruhe   kommen.   Sie   fühlen   sich,   als   ob   sie   und   ihr   Kind   immer noch in Gefahr wären. Um    ein    Geburtstrauma    oder    eine    schwierige    Geburt    zu verarbeiten,   ist   man   besonders   auf   die   Solidarität,   Hilfe   und den      Beistand      von      anderen      Menschen      angewiesen. Einfühlsame    Gespräche    ohne    zu    bagatellisieren    oder    zu bewerten,      sowie      auch      praktische      Unterstützung      von alltäglichen Aufgaben im Haushalt sind wichtig. Eine   dramatische   Geburt   kann   auch   den   Vater   überfordern und   zu   Ohnmacht   und   Hilflosigkeit   führen.   Dabei   hat   er   es   in mehrfacher    Hinsicht    schwer:    Häufig    wird    er    nicht    ernst genommen,    da    er    selbst    körperlich    nicht    beteiligt    war. Vielleicht   fühlt   er   sich   schuldig,   da   er   seine   Partnerin   nicht schützen   oder   zu   wenig   unterstützen   konnte,   und   er   muss nun   Bilder   verarbeiten,   die   ihn   belasten.   Eventuell   ist   er   auch wütend,   weil   er   bei   der   Geburt   nicht   dabei   sein   wollte   und sich    hat    drängen    lassen.    Möglicherweise    steht    der    Mann selbst    noch    unter    Schock,    weil    er    dabei    war,    als    seine Partnerin oder das Leben des Kindes in Gefahr war.
VERARBEITUNG EINER SCHWIERIGEN GEBURT
GEBURTSHYPNOSE BEGLEITUNG   PLANEN   VORBEREITEN
Hypnose und Selbsthypnose für eine entspannte Geburt. Als Selsbthypnose bezeichnet man die Fähigkeit, sich selbst in einen körperlich entspannten Zustand zu bringen während der Fokus nach Innen gerichtet wird.
TERMIN VEREINBAREN
Für eine glückliche und beschwerdefreie Schwangerschaft Reduktion von Stress und Schmerz Verkürzung der Geburt Vertrauen in eine angstfreie und selbstbestimmte Geburt Körperliche und mentale Entspannung während der Geburt Schnellere Erholungszeit nach der Geburt und vieles mehr

   GEBURTSHYPNOSE  

Es geht nicht darum etwas zu erlernen, sondern sich einem natürlichen Zustand hinzugeben.
Geburtshypnose   ist   eine   äusserst   schonende   Methode   ohne unerwünschte   Wirkung   auf   Mutter   und   Kind.   Sie   ist   damit eine    interessante    Ergänzung    und   Alternative    zu    gängigen Verfahren     der     Schmerzlinderung     in     der     Geburtshilfe. Geburtshypnose   ist   eine   alte   und   effektive   Methode   in   der psychologischen   Geburtsvorbereitung   und   Geburtshilfe,   mit Hilfe   deren   sich   eine   schwangere   Frau   später   selber   immer wieder         in         einen         angenehmen         Zustand         der Tiefenentspannung   versetzen   kann.   Es   ist   genau   genommen nichts     anderes     als     eine     Art     Selbsthypnose.     Bei     der Geburtshypnose    geht    es    darum,    bereits    im    Vorfeld    durch ausreichende    Informationen    zum    Geburtsvorgang    Ängsten entgegenzuwirken   und   so   mögliche   Anspannungen   zu   lösen und   das   Vertrauen   in   den   eigenen   Körper   zu   stärken.   Wie sich     ein     Spitzensportler     mental     auf     einen     Marathon vorbereitet,    bereiten    sich    Frauen    mit    der    Geburtshypnose mental   auf   die   Geburt   ihres   Kindes   vor.   Gezielte   Atem-   und Entspannungstechniken   unterstützten   die   Vorbereitung.   Das Ziel     ist,     so     früh     wie     möglich     mit     dem     Üben     der Entspannungssequenzen       zu       beginnen.       Durch       die Wiederholung   vertieft   und   verinnerlicht   die   schwangere   Frau die   Methode   und   es   findet   eine   positive   Konditionierung   statt. Sie    wird    sensibilisiert,    hört    und    vertraut    auf    ihren    Körper. Durch    die    Konditionierung    fällt    das    Entspannen    immer einfacher,   die   Geburtswehen   sind   leichter   zu   veratmen   und die Geburtsdauer kann signifikant verkürzt werden. Durch      die      Hypnose      oder      Selbsthypnose      wird      ein tranceähnlicher   Zustand   herbeigeführt.   Die   Aufmerksamkeit wird   stark   nach   innen   gerichtet   und   die   Aussenwelt   tritt   in den    Hintergrund,    vergleichbar    mit    Tagträumen,    Meditation oder   versunkenem   Lesen.   Suggestionen   können   in   diesem Zustand   leichter   angenommen   werden.   Direkte   und   indirekte Suggestionen   ermöglichen   den   Zugang   zu   verborgenen   und unbewussten   Potentialen.   Die   schwangere   Frau   erfährt   in Trance,    dass    sie    über    viele    wertvolle    innere    Ressourcen verfügt.     Die     Vorbereitung     in     der     Schwangerschaft     mit Geburtshypnose    ermöglicht    der    schwangeren    Frau,    sich selber   immer   wieder   schnell   und   effektiv   zu   entspannen.   Sie lernt    ihren    Körper    besser    kennen    und    wird    sich    ihrer Fähigkeit     und     die     ihres     Körpers     bewusst.     Mit     der Geburtshypnose    hat    die    schwangere    Frau    ein    effizientes Instrument     unter     der     Geburt,     auf     das     sie     jederzeit zurückgreifen   kann.   Das   vermittelt   Sicherheit,   die   Frau   richtet ihren     Fokus     wieder     mehr     auf     sich     und     ihre     eigene Fähigkeiten.   Das   ist   eine   positive   Voraussetzung,   dass   sie sich    nicht    ausgeliefert    und    hilflos    fühlt.    Sie    bestimmt    ihre Geburt.
+41 (0)76 570 47 66
Impressum Datenschutz mhypnose Mirjam Hug   Dipl zertifizierte Hypnosetherapeutin VSH / NGH

   GEBURTSTRAUMA  

   HYPNOSE IM WOCHENBETT  

Eine    junge    Mutter,    hatte    grosse    Angst    vor    der    Geburt,    weil    ihre    Mutter,    Grossmutter    und    viele    in    ihrem    Umfeld Kaiserschnittgeburten   oder   sonstige   schwere   Geburten   hatten   und   ihr   dies   sehr   genau   erzählt   hatten,   und   es   so   klar   war,   dass sie   auch   einen   Kaiserschnitt   haben   werde.   Sie   kam   in   der   32.   SSW   zu   mir,   zu   diesem   Zeitpunkt   mache   ich   aber   keine analytische   Hypnose   mehr,   das   Kind   könnte   die   Ängste   mit   übernehmen.   Denn   zu   diesem   Zeitpunkt   nimmt   das   Kind   die Emotionen   der   Mutter   bereits   wahr   und   im   Unterbewusstsein   entstehen   schon   die   ersten   Prägungen.   Aber   es   gibt   da   noch andere   Möglichkeiten   an   Ängsten   zu   arbeiten.   Wir   waren   sehr   gut   vorangekommen,   so   weit,   dass   sie   überzeugt   war,   dass   sie diese   „Ahnenlinie“   durchbrechen   würde   und   eine   normale   Geburt   haben   werde.   Die   Ärztin   riet   ihr   aber   zum   Kaiserschnitt,   da   sie noch   sehr   jung   war   gerade   18   Jahre   alt   und   zu   grosse   Angst   hatte.   Medizinisch   stand   aber   nichts   im   Weg   für   eine   normale Geburt.   Da   kam   aber   doch   die   Hiobsbotschaft,   das   Kind   hatte   sich   in   der   36.   Woche   noch   nicht   gedreht.   Anfangs   war   sie   sehr traurig.   Aber   sie   glaubte,   dass   es   möglich   sein   würde,   dass   sich   das   Kind   noch   drehen   würde.   Sie   arbeitete   dann   intensiv   mit dem   Kind,   sprach   mit   ihm,   zeigte   ihm   den   Weg   wie   es   sich   drehen   könnte.   Wir   übten   das   während   der   Hypnose   und   es   half,   es drehte   sich   nach   zwei   Tagen   in   der   Nacht.   Das   sind   Erlebnisse,   wir   wissen   nicht,   wäre   das   ohnehin   geschehen   oder   war   es   der Verdienst   der   Hypnose.   Aber   es   stärkte   die   junge   Frau   ungemein   und   aus   der   eher   ängstlichen      jungen   Frau   wurde   eine selbstbewusste   starke   Frau.   Sie   war   jetzt   bereit   für   die   Geburt.   Sie   hatte   ihren   Geburtsablauf   verinnerlicht.   Sie   wusste   der Schmerzen,   wir   haben   das   nicht   bagatellisiert,   jede   Frau   empfindet   die   Schmerzen   anders.   Aber   sie   hat   gelernt   sich   darauf einzulassen,   etwas   damit   zu   machen   und   es   nicht   einfach   über   sich   ergehen   zu   lassen.   Sie   hatte   sich   alles   aufgeschrieben,   wie sie     es     sich     vorstellte,     wann     in     die     Badewanne,     wann     evtl. Schmerzmittel,     wie     man     sie     ansprechen     konnte     während     der Selbsthypnose.   Musik,   gedämpftes   Licht.   Sie   hat   das   vorgängig   mit   der Hebamme    und    dem   Arzt    besprochen,    eben    selbstbestimmt.    Es    gab aber    auch    den    Plan    B.    Der    war    aber    fiktiv    in    einem   Aktenschrank eingeschlossen   und   kam   nur   im   äussersten   Notfall   zum   Zug.   Sie   konnte während   der   Geburt   alles   umsetzen,   die   Schmerzen   waren   erträglich, es    war    für    eine    erste    Geburt,    eine    sanfte    schnelle    Geburt,    ohne Komplikationen   und   Dammschnitt.   Sie   war   sehr   zufrieden   und   glücklich es   so   gut   geschafft   zu   haben.   Man   muss   auch   sagen,   sie   hat   einen tollen   Partner,   der   sie   super   unterstützte.   Sie   waren   ein   Team.   Und   für dieses   Jahr   ist   schon   das   zweite   Kindlein   unterwegs.   Es   gibt   immer wieder    wunderbare    Geschichten.    Und    ich    bin    dankbar    daran    Teil nehmen zu dürfen.
   ERFOLGSGESCHICHTE  
GEBURTSHYPNOSE BEGLEITUNG   PLANEN   VORBEREITEN
Hypnose und Selbsthypnose für eine entspannte Geburt. Als Selsbthypnose bezeichnet man die Fähigkeit, sich selbst in einen körperlich entspannten Zustand zu bringen während der Fokus nach Innen gerichtet wird.
TERMIN VEREINBAREN

   GEBURTSHYPNOSE  

Geburtshypnose   ist   eine   äusserst   schonende   Methode   ohne   unerwünschte   Wirkung   auf   Mutter   und   Kind.   Sie   ist   damit   eine interessante   Ergänzung   und   Alternative   zu   gängigen   Verfahren   der   Schmerzlinderung   in   der   Geburtshilfe.   Geburtshypnose   ist eine    alte    und    effektive    Methode    in    der    psychologischen    Geburtsvorbereitung    und    Geburtshilfe,    mit    Hilfe    deren    sich    eine schwangere   Frau   später   selber   immer   wieder   in   einen   angenehmen   Zustand   der Tiefenentspannung   versetzen   kann.   Es   ist   genau genommen    nichts    anderes    als    eine   Art    Selbsthypnose.    Bei    der    Geburtshypnose    geht    es    darum,    bereits    im    Vorfeld    durch ausreichende   Informationen   zum   Geburtsvorgang   Ängsten   entgegenzuwirken   und   so   mögliche   Anspannungen   zu   lösen   und   das Vertrauen   in   den   eigenen   Körper   zu   stärken.   Wie   sich   ein   Spitzensportler   mental   auf   einen   Marathon   vorbereitet,   bereiten   sich Frauen   mit   der   Geburtshypnose   mental   auf   die   Geburt   ihres   Kindes   vor.   Gezielte Atem-   und   Entspannungstechniken   unterstützten die    Vorbereitung.    Das    Ziel    ist,    so    früh    wie    möglich    mit    dem    Üben    der    Entspannungssequenzen    zu    beginnen.    Durch    die Wiederholung   vertieft   und   verinnerlicht   die   schwangere   Frau   die   Methode   und   es   findet   eine   positive   Konditionierung   statt.   Sie wird   sensibilisiert,   hört   und   vertraut   auf   ihren   Körper.   Durch   die   Konditionierung   fällt   das   Entspannen   immer   einfacher,   die Geburtswehen sind leichter zu veratmen und die Geburtsdauer kann signifikant verkürzt werden. Durch   die   Hypnose   oder   Selbsthypnose   wird   ein   tranceähnlicher   Zustand   herbeigeführt.   Die   Aufmerksamkeit   wird   stark   nach innen   gerichtet   und   die   Aussenwelt   tritt   in   den   Hintergrund,   vergleichbar   mit   Tagträumen,   Meditation   oder   versunkenem   Lesen. Suggestionen   können   in   diesem   Zustand   leichter   angenommen   werden.   Direkte   und   indirekte   Suggestionen   ermöglichen   den Zugang   zu   verborgenen   und   unbewussten   Potentialen.   Die   schwangere   Frau   erfährt   in   Trance,   dass   sie   über   viele   wertvolle innere   Ressourcen   verfügt.   Die   Vorbereitung   in   der   Schwangerschaft   mit   Geburtshypnose   ermöglicht   der   schwangeren   Frau,   sich selber   immer   wieder   schnell   und   effektiv   zu   entspannen.   Sie   lernt   ihren   Körper   besser   kennen   und   wird   sich   ihrer   Fähigkeit   und die   ihres   Körpers   bewusst.   Mit   der   Geburtshypnose   hat   die   schwangere   Frau   ein   effizientes   Instrument   unter   der   Geburt,   auf   das sie   jederzeit   zurückgreifen   kann.   Das   vermittelt   Sicherheit,   die   Frau   richtet   ihren   Fokus   wieder   mehr   auf   sich   und   ihre   eigene Fähigkeiten. Das ist eine positive Voraussetzung, dass sie sich nicht ausgeliefert und hilflos fühlt. Sie bestimmt ihre Geburt.
Im   Wochenbett   bietet   sich   die   Möglichkeit   längerfristig   mit   den   Klientinnen   zu   arbeiten und    diese    auch    im    Rahmen    der    Wochenbettbetreuung    zu    begleiten.    In    diesem Wahlmodul     geht     es     darum     die     Hypnosetechniken     spezifisch     im     Wochenbett anzuwenden und die Frau somit weiterhin unterstützend begleiten zu können. Techniken     zu     aktuellen     Themen     im     Wochenbett     wie     Bonding,     Stillen,     und Aufarbeitung negativer Geburtserfahrungen. Gelegentlich    zeigen    Frauen    nach    einer    Geburt    depressive    Symptome    –    die sogenannte Wochenbettdepression auch Baby-Blues genannt. Es     gibt     verschiedene     Aspekte,     die     eine     Rolle     bei     der     Entstehung     einer Wochenbettdepression   spielen,   so   z.B.   hormonelle   Faktoren,   Umwelteinflüsse   und die innere Einstellung. Eine   Tiefenentspannung   hilft,   die   negativen   Einflüsse   durch   die   Umwelt   sowie   einen negativen   inneren   Dialog   zu   vermeiden   und   wirkt   so   einer   Wochenbettdepression prophylaktisch entgegen. Die     Hypnose     ist     vor,     während     und     auch     nach     der     Schwangerschaft     eine     wunderbare     Unterstützung:     Bei     Kinderwunsch, Schwangerschaftsübelkeit,   Rauchentwöhnung   während   der   Schwangerschaft,   Schlafstörungen,   Ängste,   Geburtsvorbereitung   und   bei Babyblues im Wochenbett.
VERARBEITUNG EINER SCHWIERIGEN GEBURT
Nicht   jede   Frau   erinnert   sich   gerne   an   die   Geburt   ihres   Kindes.   Ein   Geburtstrauma   ist   leider   immer   noch   ein   Tabu   Thema.   Betroffene erfahren   in   ihrer   Umgebung   meist   wenig   Verständnis   oder   werden   nicht   ernstgenommen.   Für   ein   Kind   und   seine   Mutter   kann   ein schwerer   Anfang,   also   eine   schwere   Geburt,   belastend   sein.   Ob   eine   Geburt   als   bewegend,   enttäuschend   oder   traumatisierend   erlebt wurde,   kann   man   nur      selber   beurteilen.   Nicht   jede   schwierige   Geburt   löst   eine   traumatische   Reaktion   aus   und   eine   aus   Hebammensicht „normale“ Geburt kann für eine Frau ein schreckliches Erlebnis sein. Zunächst   können   die   Gefühle   noch   gar   nicht   eingeordnet   werden.   Es   kommt   zu   diffusen   Gefühlen   wie   Schuld,   Scham   oder   Wut.   Die   eine Mutter   ist   wütend   auf   sich   selbst,   weil   sie   glaubt,   versagt   zu   haben.   Eine   andere   Frau   ist   ärgerlich   auf   die   Geburtshelfer.   Ist   die   Mutter   auf das   Neugeborene   wütend,   verwirrt   sie   das   zusätzlich.   Allen   Frauen   gemeinsam   ist,   dass   sie   das   Gefühl   haben,   etwas   Bedeutsames verloren   zu   haben.   In   den   ersten   Wochen   nach   der   Geburt   spüren   viele   Mütter,   dass   sie   körperlich   und   gedanklich   nicht   zur   Ruhe kommen. Sie fühlen sich, als ob sie und ihr Kind immer noch in Gefahr wären. Um   ein   Geburtstrauma   oder   eine   schwierige   Geburt   zu   verarbeiten,   ist   man   besonders   auf   die   Solidarität,   Hilfe   und   den   Beistand   von anderen   Menschen   angewiesen.   Einfühlsame   Gespräche   ohne   zu   bagatellisieren   oder   zu   bewerten,   sowie   auch   praktische   Unterstützung von alltäglichen Aufgaben im Haushalt sind wichtig. Eine   dramatische   Geburt   kann   auch   den   Vater   überfordern   und   zu   Ohnmacht   und   Hilflosigkeit   führen.   Dabei   hat   er   es   in   mehrfacher Hinsicht   schwer:   Häufig   wird   er   nicht   ernst   genommen,   da   er   selbst   körperlich   nicht   beteiligt   war.   Vielleicht   fühlt   er   sich   schuldig,   da   er seine   Partnerin   nicht   schützen   oder   zu   wenig   unterstützen   konnte,   und   er   muss   nun   Bilder   verarbeiten,   die   ihn   belasten.   Eventuell   ist   er auch   wütend,   weil   er   bei   der   Geburt   nicht   dabei   sein   wollte   und   sich   hat   drängen   lassen.   Möglicherweise   steht   der   Mann   selbst   noch unter Schock, weil er dabei war, als seine Partnerin oder das Leben des Kindes in Gefahr war.
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NICHT IMMER VERLÄUFT EINE GEBURT IDEAL.
WICHTIG IST NUN, DIESE ERFAHRUNG MÖGLICHST SCHNELL UND SANFT AUFZULÖSEN.
Für eine glückliche und beschwerdefreie Schwangerschaft Reduktion von Stress und Schmerz Verkürzung der Geburt Vertrauen in eine angstfreie und selbstbestimmte Geburt Körperliche und mentale Entspannung während der Geburt Schnellere Erholungszeit nach der Geburt und vieles mehr
Es geht nicht darum etwas zu erlernen, sondern sich einem natürlichen Zustand hinzugeben.
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mhypnose Mirjam Hug Dipl zertifizierte Hypnosetherapeutin VSH / NGH